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II 2025 34

Alters- und Hinterlassenenversicherung (Beiträge für Nichterwerbstätige 2022)

Sz Verwaltungsgericht · 2026-04-21 · Deutsch SZ
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Volltext (verifizierbarer Originaltext)

II 2025 34Entscheid vom 21. April 2026BesetzungDr.iur. Jeremias Fellmann, VizepräsidentDr.oec. Andreas Risi, RichterDr.iur. Frank Lampert, RichterMLaw Marco Lacher, GerichtsschreiberParteienA.________,Beschwerdeführer,B.________,Beschwerdeführerin,beide vertreten durch Rechtsanwältin ass.iur. C.________,gegenSVA Schwyz,Rubiswilstrasse 8, Postfach, 6431 Schwyz,Vorinstanz,GegenstandAlters- und Hinterlassenenversicherung (Beiträge für Nichterwerbstätige 2022)Sachverhalt:Die Eheleute A.________ (Jg. ____) und B.________ (Jg.____) zogen per 14. September 2021 vom Kanton D.________, wo A.________ unter der Einzelfirma E.________ selbständig erwerbstätig war, nach F.________ (vgl. Vi-act. 4 f., 8).Auf Aufforderung der Ausgleichskasse Schwyz (seit 1.1.2026: Sozialversicherungsanstalt [SVA] Schwyz) hin meldete sich A.________ mit Formular vom 8. Oktober 2021 bei der SVA Schwyz als Selbständigerwerbender (Einzelfirma) an (Vi-act. 6, 8). Er umschrieb seine Tätigkeit als Dienstleister für "Webdesign, Fotografie, Videographie, Webberatungen". Die Geschäftstätigkeit sei am 1. Ja­nuar 2015 aufgenommen worden. Er übe die Tätigkeit im Haupterwerb aus und beschäftige kein Personal. Den Reingewinn für die ersten zwölf Monate veranschlagte er auf Fr. 25’000.-- und bezifferte das im Betrieb angelegte Eigenkapital auf Fr. 20’000.--. Seiner Anmeldung legte er mehrere Rechnungen an Kunden aus dem Jahr 2021 bei.Mit Schreiben vom 14. Oktober 2021 teilte die SVA Schwyz A.________ die Erfassung als selbständigerwerbende Person ab 1. Oktober 2021 mit (Vi-act. 11) und erliess in der Folge ihm gegenüber folgende Beitragsverfügungen für Selbständigerwerbende (inkl. Verwaltungskosten):BeitragsjahrDatumBetrag (Fr.)Vi-act.2021 (provisorisch/Akonto)14.10.2021610.20122021 (definitiv)5.6.2023391.00472022 (provisorisch/Akonto)26.1.20221‘959.40262022 (definitiv)4.4.20241‘437.10722023 (provisorisch/Akonto)25.1.20231‘959.40402024 (provisorisch/Akonto)24.1.20241‘959.4067Infolge einer Steuermeldung der kantonalen Steuerverwaltung Schwyz leitete die SVA Schwyz mit Schreiben vom 16.August 2024 ein Verfahren zur Abklärung der Beitragspflicht von A.________ ein (Vi-act. 83, vgl. 167-1/3). Im ausgefüllten Anmeldeformular für Nichterwerbstätige (Vi-act. 89; Eingang bei der SVA Schwyz am 5.9.2024) gab A.________ an, zu 100% arbeitstätig zu sein und zwar als Arbeitnehmer bei der G.________ GmbH und als Selbständigerwerbender (unter der Einzelfirma E.________, vgl. Vi-act. 91-1/2). Er werde auch weiterhin zu 100% arbeitstätig sein. Das voraussichtliche AHV-pflichtige Jahreseinkommen betrage Fr.35’000.-- bis Fr.60’000.-- (Frage5). Seine Ehefrau sei seit der Erwerbsaufgabe im Jahr 2002 nicht mehr erwerbstätig (Frage9).Mit Schreiben vom 24. September 2024 teilte die SVA Schwyz den Ehegatten A.________ und B.________ mit, dass nach Überprüfung der eingereichten Unterlagen nicht von einer vollen Erwerbstätigkeit nach AHV-Recht ausgegangen werde. Eine Vergleichsrechnung sei "nicht erfüllt". Entsprechend seien sie ab Zuzug in den Kanton Schwyz als Nichterwerbstätige erfasst worden. Die bereits geleisteten Arbeitnehmerbeiträge würden angerechnet (Vi-act. 155). Mit Schreiben vom selben Tag teilte die SVA Schwyz A.________ mit, dass sie ihn ab Beitragsab-rechnung ab 1. Oktober 2021 als nichterwerbstätige Person erfasst habe (Vi-act. 154).Ebenfalls am 24. September 2024 erliess die SVA Schwyz gegenüber A.________ (unter der Abrechnungs-Nr. ____) und B.________ (unter der Abrechnungs-Nr. ____) für die Jahre 2021 bis 2024 je Beitragsverfügungen für Nichterwerbstätige. Es handelt sich dabei um nachfolgende Beiträge (inkl. Verwaltungskosten):BeitragsjahrBetrag (Fr.)Vi-act.A.________2021 (provisorisch/Akonto)5‘992.401442022 (provisorisch/Akonto)24‘125.851512023 (provisorisch/Akonto)25‘649.401462024 (provisorisch/Akonto)26‘985.00143B.________2021 (provisorisch/Akonto)6‘601.75164-19/372022 (provisorisch/Akonto)26‘407.50164-21/372023 (provisorisch/Akonto)26‘985.00164-23/372024 (provisorisch/Akonto)26‘985.00164-25/37Ausserdem verfügte die SVA Schwyz gleichentags die Verzugszinsen für die Jahre 2021 bis 2023 und setzte diese wie folgt fest:BeitragsjahrBetrag (Fr.)Vi-act.A.________2021818.9515220222‘090.901452023940.50147B.________2021902.25164-20/3720222‘288.65164-22/372023989.45164-24/37Nachdem A.________ mit E-Mail vom 26.September 2024 gegenüber der SVA Schwyz Stellung genommen und weitere Unterlagen eingereicht hatte (Vi-act. 157 ff.), liessen er und B.________ mit gemeinsamer Eingabe vom 24.Oktober 2024 gegen die Verfügungen vom 24.September 2024 Einsprache erheben (Vi-act. 164). Mit Einspracheentscheid vom 23.April 2025 entschied die SVA Schwyz wie folgt (Vi-act. 168):Die Einsprachen werden unter 1226/2024 vereint.Die Einsprache wird teilweise gutgeheissen resp. für die Jahre 2021 und 2022 abgewiesen unter Bestätigung der Verfügungen zu den Jahren 2021 und 2022, und für die Jahre 2023 und 2024 gutgeheissen unter Aufhebung der Verfügungen 2023 und 2024.Das Verfahren ist kostenlos.(Rechtsmittelbelehrung)(Zustellung)Gegen den Einspracheentscheid vom 23.April 2025 (Versand gleichentags) lassen A.________ und B.________ mit gemeinsamer Eingabe vom 26.Mai 2025 (Postaufgabe gleichentags) Beschwerde erheben mit folgenden Anträgen:der Einspracheentscheid sei betreffend den Beschwerdeführer und 2022 aufzuheben und es seien keine Nichterwerbstätigenbeiträge zu erheben;der Einspracheentscheid sei betreffend die Beschwerdeführerin und 2022 ebenfalls aufzuheben und es seien keine Nichterwerbstätigenbeiträge zu erheben;unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Beschwerdegegnerin.Die Vorinstanz beantragt mit Vernehmlassung vom 18. Juni 2025 (VG-act. 7) die Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde (Antrag Ziffer 1) unter Kostenfolge zulasten des Beschwerdeführers (Antrag Ziffer 2). Die Vernehmlassung wurde den Beschwerdeführern mit Schreiben vom 20. Juni 2025 zur Kenntnis gebracht (VG-act. 10).Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:Der angefochtene Entscheid betrifft die Erhebung von Beiträgen gemäss Art.3 ff. des Bundesgesetzes über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVG; SR 831.10) vom 20. Dezember 1946.Für die Behandlung von Beschwerden gegen Einspracheentscheide der SVA Schwyz ist das Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz als kantonales Versicherungsgericht sachlich und funktionell zuständig (vgl. Art.56 Abs.1 und Art.57 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG; SR 830.1] vom 6.10.2000 i.V.m. §16 Abs.2 lit.a des Justizgesetzes [JG; SRSZ 231.110] vom 18.11.2009 und §17 Abs.1 des Einführungsgesetzes zu den Bundesgesetzen über die Alters- und Hinterlassenenversicherung und über die Invalidenversicherung [EGzAHVG/IVG; SRSZ 362.100] vom 21.5.2025). Das Verfahren vor dem Sozialversicherungsgericht richtet sich gemäss Art. 61 (Einleitungssatz) ATSG grundsätzlich nach kantonalem Recht, d.h. im Kanton Schwyz nach dem Verwaltungsrechtspflegegesetz (VRP; SRSZ 234.110) vom 6. Juni 1974 (vgl. §17 Abs.2 EGzAHVG/IVG).Vor Verwaltungsgericht angefochten und Streitgegenstand bildet lediglich der Beitragsstatus des Beschwerdeführers im Jahr 2022 resp. die darauf basierenden provisorischen Beitragsverfügungen 2022 sowie die entsprechenden Ver­zugszinsverfügungen 2022 vom 24. September 2024 (vgl. Ingress lit. B und D).Die provisorischen Beitragsverfügungen 2022 ergingen schriftlich, wurden als solche bezeichnet und mit einer Rechtsmittelbelehrung versehen. Mithin handelt es sich um anfechtbare Verfügungen im Sinne von Art.49 ATSG, denen die gleiche Rechtswirkung zukommt wie den Verfügungen im ordentlichen Beitragsfestsetzungsverfahren (vgl.BGE 110 V 252E.4c; Urteil BGer9C_189/2023vom 30.10.2023 E.5.2). Die Vorinstanz ist demnach zurecht von der Anfechtbarkeit der provisorischen Beitragsverfügungen vom 24.September 2024 für das Jahr 2022 ausgegangen und hat einen Einspracheentscheid getroffen. Dieser ist seinerseits mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde anfechtbar (vgl. Art.57 ATSG i.V.m. §17 EGzAHVG/IVG und

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Entscheid vom 21. April 2026

Besetzung

Dr.iur. Jeremias Fellmann, Vizepräsident

Dr.oec. Andreas Risi, RichterDr.iur. Frank Lampert, Richter

MLaw Marco Lacher, Gerichtsschreiber

Parteien

A.________,Beschwerdeführer,B.________,Beschwerdeführerin,beide vertreten durch Rechtsanwältin ass.iur. C.________,

A.________,Beschwerdeführer,

B.________,Beschwerdeführerin,

gegen

SVA Schwyz,Rubiswilstrasse 8, Postfach, 6431 Schwyz,Vorinstanz,

Gegenstand

Alters- und Hinterlassenenversicherung (Beiträge für Nichterwerbstätige 2022)

Die Eheleute A.________ (Jg. ____) und B.________ (Jg.____) zogen per 14. September 2021 vom Kanton D.________, wo A.________ unter der Einzelfirma E.________ selbständig erwerbstätig war, nach F.________ (vgl. Vi-act. 4 f., 8).

Beitragsjahr

Datum

Betrag (Fr.)

Vi-act.

2021 (provisorisch/Akonto)

14.10.2021

610.20

12

2021 (definitiv)

5.6.2023

391.00

47

2022 (provisorisch/Akonto)

26.1.2022

1‘959.40

26

2022 (definitiv)

4.4.2024

1‘437.10

72

2023 (provisorisch/Akonto)

25.1.2023

1‘959.40

40

2024 (provisorisch/Akonto)

24.1.2024

1‘959.40

67

Infolge einer Steuermeldung der kantonalen Steuerverwaltung Schwyz leitete die SVA Schwyz mit Schreiben vom 16.August 2024 ein Verfahren zur Abklärung der Beitragspflicht von A.________ ein (Vi-act. 83, vgl. 167-1/3). Im ausgefüllten Anmeldeformular für Nichterwerbstätige (Vi-act. 89; Eingang bei der SVA Schwyz am 5.9.2024) gab A.________ an, zu 100% arbeitstätig zu sein und zwar als Arbeitnehmer bei der G.________ GmbH und als Selbständigerwerbender (unter der Einzelfirma E.________, vgl. Vi-act. 91-1/2). Er werde auch weiterhin zu 100% arbeitstätig sein. Das voraussichtliche AHV-pflichtige Jahreseinkommen betrage Fr.35’000.-- bis Fr.60’000.-- (Frage5). Seine Ehefrau sei seit der Erwerbsaufgabe im Jahr 2002 nicht mehr erwerbstätig (Frage9).

BeitragsjahrBetrag (Fr.)Vi-act.A.________2021 (provisorisch/Akonto)5‘992.401442022 (provisorisch/Akonto)24‘125.851512023 (provisorisch/Akonto)25‘649.401462024 (provisorisch/Akonto)26‘985.00143B.________2021 (provisorisch/Akonto)6‘601.75164-19/372022 (provisorisch/Akonto)26‘407.50164-21/372023 (provisorisch/Akonto)26‘985.00164-23/372024 (provisorisch/Akonto)26‘985.00164-25/37

Beitragsjahr

Betrag (Fr.)

Vi-act.

A.________

2021 (provisorisch/Akonto)

5‘992.40

144

2022 (provisorisch/Akonto)

24‘125.85

151

2023 (provisorisch/Akonto)

25‘649.40

146

2024 (provisorisch/Akonto)

26‘985.00

143

B.________

2021 (provisorisch/Akonto)

6‘601.75

164-19/37

2022 (provisorisch/Akonto)

26‘407.50

164-21/37

2023 (provisorisch/Akonto)

26‘985.00

164-23/37

2024 (provisorisch/Akonto)

26‘985.00

164-25/37

BeitragsjahrBetrag (Fr.)Vi-act.A.________2021818.9515220222‘090.901452023940.50147B.________2021902.25164-20/3720222‘288.65164-22/372023989.45164-24/37

Beitragsjahr

Betrag (Fr.)

Vi-act.

A.________

2021

818.95

152

2022

2‘090.90

145

2023

940.50

147

B.________

2021

902.25

164-20/37

2022

2‘288.65

164-22/37

2023

989.45

164-24/37

Nachdem A.________ mit E-Mail vom 26.September 2024 gegenüber der SVA Schwyz Stellung genommen und weitere Unterlagen eingereicht hatte (Vi-act. 157 ff.), liessen er und B.________ mit gemeinsamer Eingabe vom 24.Oktober 2024 gegen die Verfügungen vom 24.September 2024 Einsprache erheben (Vi-act. 164). Mit Einspracheentscheid vom 23.April 2025 entschied die SVA Schwyz wie folgt (Vi-act. 168):

Die Einsprachen werden unter 1226/2024 vereint.

Die Einsprache wird teilweise gutgeheissen resp. für die Jahre 2021 und 2022 abgewiesen unter Bestätigung der Verfügungen zu den Jahren 2021 und 2022, und für die Jahre 2023 und 2024 gutgeheissen unter Aufhebung der Verfügungen 2023 und 2024.

Das Verfahren ist kostenlos.

(Rechtsmittelbelehrung)

(Zustellung)

Gegen den Einspracheentscheid vom 23.April 2025 (Versand gleichentags) lassen A.________ und B.________ mit gemeinsamer Eingabe vom 26.Mai 2025 (Postaufgabe gleichentags) Beschwerde erheben mit folgenden Anträgen:

der Einspracheentscheid sei betreffend den Beschwerdeführer und 2022 aufzuheben und es seien keine Nichterwerbstätigenbeiträge zu erheben;

der Einspracheentscheid sei betreffend die Beschwerdeführerin und 2022 ebenfalls aufzuheben und es seien keine Nichterwerbstätigenbeiträge zu erheben;

unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Beschwerdegegnerin.

Der angefochtene Entscheid betrifft die Erhebung von Beiträgen gemäss Art.3 ff. des Bundesgesetzes über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVG; SR 831.10) vom 20. Dezember 1946.Für die Behandlung von Beschwerden gegen Einspracheentscheide der SVA Schwyz ist das Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz als kantonales Versicherungsgericht sachlich und funktionell zuständig (vgl. Art.56 Abs.1 und Art.57 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG; SR 830.1] vom 6.10.2000 i.V.m. §16 Abs.2 lit.a des Justizgesetzes [JG; SRSZ 231.110] vom 18.11.2009 und §17 Abs.1 des Einführungsgesetzes zu den Bundesgesetzen über die Alters- und Hinterlassenenversicherung und über die Invalidenversicherung [EGzAHVG/IVG; SRSZ 362.100] vom 21.5.2025). Das Verfahren vor dem Sozialversicherungsgericht richtet sich gemäss Art. 61 (Einleitungssatz) ATSG grundsätzlich nach kantonalem Recht, d.h. im Kanton Schwyz nach dem Verwaltungsrechtspflegegesetz (VRP; SRSZ 234.110) vom 6. Juni 1974 (vgl. §17 Abs.2 EGzAHVG/IVG).Vor Verwaltungsgericht angefochten und Streitgegenstand bildet lediglich der Beitragsstatus des Beschwerdeführers im Jahr 2022 resp. die darauf basierenden provisorischen Beitragsverfügungen 2022 sowie die entsprechenden Ver­zugszinsverfügungen 2022 vom 24. September 2024 (vgl. Ingress lit. B und D).Die provisorischen Beitragsverfügungen 2022 ergingen schriftlich, wurden als solche bezeichnet und mit einer Rechtsmittelbelehrung versehen. Mithin handelt es sich um anfechtbare Verfügungen im Sinne von Art.49 ATSG, denen die gleiche Rechtswirkung zukommt wie den Verfügungen im ordentlichen Beitragsfestsetzungsverfahren (vgl.BGE 110 V 252E.4c; Urteil BGer9C_189/2023vom 30.10.2023 E.5.2). Die Vorinstanz ist demnach zurecht von der Anfechtbarkeit der provisorischen Beitragsverfügungen vom 24.September 2024 für das Jahr 2022 ausgegangen und hat einen Einspracheentscheid getroffen. Dieser ist seinerseits mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde anfechtbar (vgl. Art.57 ATSG i.V.m. §17 EGzAHVG/IVG und

Für die Behandlung von Beschwerden gegen Einspracheentscheide der SVA Schwyz ist das Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz als kantonales Versicherungsgericht sachlich und funktionell zuständig (vgl. Art.56 Abs.1 und Art.57 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG; SR 830.1] vom 6.10.2000 i.V.m. §16 Abs.2 lit.a des Justizgesetzes [JG; SRSZ 231.110] vom 18.11.2009 und §17 Abs.1 des Einführungsgesetzes zu den Bundesgesetzen über die Alters- und Hinterlassenenversicherung und über die Invalidenversicherung [EGzAHVG/IVG; SRSZ 362.100] vom 21.5.2025). Das Verfahren vor dem Sozialversicherungsgericht richtet sich gemäss Art. 61 (Einleitungssatz) ATSG grundsätzlich nach kantonalem Recht, d.h. im Kanton Schwyz nach dem Verwaltungsrechtspflegegesetz (VRP; SRSZ 234.110) vom 6. Juni 1974 (vgl. §17 Abs.2 EGzAHVG/IVG).

Vor Verwaltungsgericht angefochten und Streitgegenstand bildet lediglich der Beitragsstatus des Beschwerdeführers im Jahr 2022 resp. die darauf basierenden provisorischen Beitragsverfügungen 2022 sowie die entsprechenden Ver­zugszinsverfügungen 2022 vom 24. September 2024 (vgl. Ingress lit. B und D).

Die provisorischen Beitragsverfügungen 2022 ergingen schriftlich, wurden als solche bezeichnet und mit einer Rechtsmittelbelehrung versehen. Mithin handelt es sich um anfechtbare Verfügungen im Sinne von Art.49 ATSG, denen die gleiche Rechtswirkung zukommt wie den Verfügungen im ordentlichen Beitragsfestsetzungsverfahren (vgl.BGE 110 V 252E.4c; Urteil BGer9C_189/2023vom 30.10.2023 E.5.2). Die Vorinstanz ist demnach zurecht von der Anfechtbarkeit der provisorischen Beitragsverfügungen vom 24.September 2024 für das Jahr 2022 ausgegangen und hat einen Einspracheentscheid getroffen. Dieser ist seinerseits mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde anfechtbar (vgl. Art.57 ATSG i.V.m. §17 EGzAHVG/IVG und